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Die Basis unserer Schulpartnerschaft war die Idee zur Unterstützung der Primarschule Ruli, die 2003 mit der Einweihung des Schulneubaus ihren bisherigen
Höhepunkt erlebte.

Während unserer Besuche in Ruanda entwickelten sich aber auch schnell gute Kontakte zur privaten Sekundarschule APEM.

Zuerst besonders über die Schüler, die altersmäßig zu den Jugendlichen unserer Gruppen passten und vor allem durch bessere Sprachkenntnisse gegenüber den
Primarschülern leichter mit den jungen Gästen aus Bad Oeynhausen kommunizieren konnten.

Inzwischen hat sich ein sehr herzliches Verhältnis ergeben.

Immer wenn Gruppen aus Bad Oeynhausen Ruli besuchen, werden sie mit einem kleinen oder großen Fest in der APEM empfangen, es finden Unterrichtsbesuche,
Diskussionen und gemeinsame Sportveranstaltungen statt.

 

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Und schon seit Jahren treffen sich auch die ruandischen Lehrer mit den deutschen Kollegen zum regen Gedankenaustausch.
Dabei werden natürlich auch
die Sorgen und Nöte der APEM besprochen, sowie Möglichkeiten zur Lösung gesucht.

Die ruandischen Lehrer sind dabei sehr kreativ und stellen mit
großem persönlichen Einsatz einiges auf die Beine.
Eine private Schule muss auch den immer höheren Anforderungen des Staates entsprechen. Die Lehrer
kämpfen deshalb auch immer um den Erhalt ihrer Schule und damit ihres Arbeitsplatzes.

Obwohl die Verantwortlichen der APEM geschickt kleinere
Geldquellen erschließen und auch oft etwas von ihrem geringen Gehalt abgeben, fehlt immer wieder Geld.

Unsere wichtigsten Projekte mit der Sekundarschule APEM

  • Bau eine Zisterne mit natürlichem Filtersystem
  • Anschaffung von zwei Kunststoffwassertanks
  • Bau eines neuen Mädchenschlafsaales
  • Notstromeinrichtung („back up system“)
  • Einrichtung der Schulküche mit Energie sparenden Kesseln
  • Computerraum mit 12 Rechnern
  • Nach dem Sponsorenlauf 2010 konnten wir einen erheblichen Teil der Kosten für eine Biogasanlage übernehmen.