Schon seit Jahren sprachen wir mit den Partnern in Ruanda über eine Berufsschule für Ruli.

Die berufliche Bildung war vom Staat während des Neuaufbaus des Bildungswesens vernachlässigt worden. Aber qualifizierte Arbeiter werden benötigt. Und nicht für alle jungen Leute ist ein Studium das richtige.

Wir diskutierten, welche Berufe ausgebildet werden sollten und entschieden uns für die Arbeiten um den Hausbau. Wichtig war uns dabei, dass in Ruanda Frauen und Männer auf dem Bau tätig sind.

Nach dem Sponsorenlauf 2010 machten wir uns gemeinsam mit der Eltern-Vereinigung APEM an die Umsetzung des Projekts.

 

 

 

Strenge staatliche Vorschriften mussten erfüllt werden. Räume für den theoretischen Unterricht, Praxismöglichkeiten, Materialien, Kooperation mit Firmen und qualifizierte Lehrer wurden gefordert.

Es war nicht einfach, es wurde teurer als geplant. Aber es klappte.

Die Technische Sekundarschule Ruli wurde gegründet.

Zum Start werden Mädchen und Jungen zu Maurern ausgebildet. Von guten Lehrern, auch einer Frau.

Jetzt wollen wir die Berufsschule erweitern. Im zweiten Schritt soll in Arbeiten mit Holz ausgebildet werden. Dann sollen die Elektriker folgen.

Vor allem dafür findet der Partnerschaftslauf 2014 statt.